fabrica poetica

Stoffe, Muster, Farben, Bilder, Oberflächen erzählen Geschichten…wecken Assoziationen, Erinnerungen, Gefühle, Träume.
Diese Dinge faszinieren mich schon lange.
Wenn ich verschiedene Stoffe und Designs kombiniere, oder ein Stück aus einem Buch auf einer Karte in neuem Licht erscheinen lasse…so füge ich sie zu einer neuen Geschichte zusammen.
Der Entstehungsprozess liegt einigermaßen in meiner Hand – wer jedoch am Ende nach dem entstandenen “poetischen Ding” greift und wie es dann weitergeht…das ist für mich unvorhersehbar. Und ein bisschen mein Lohn, denn welcher Topf welchen Deckel findet, das ist doch immer wieder eine schöne Überraschung!

Was wird nun alles zu “fabrica poetica“?
gefaltete Windlichter aus verschiedenen Papieren -
- die aus Landkarten erzählen natürlich von erlebten oder noch zu erlebenden Reisen | die aus italienischen Buntpapieren erzählen von der Renaissance, vom Holzdruck, von verspielter Dekoration | alte Notenblätter | Seiten aus Handarbeitsbüchern | Kalenderblätter…jedes bringt seine eigene Geschichte mit.
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Magnete und Anstecker mit japanischen Papieren -
- die einzigartige Muster- und Farbgebung japanischer Buntpapiere fasziniert mich sehr. Mit zum Teil handgeschöpften Papieren, bedruckt im Siebdruckverfahren, beziehe ich Magnete sowie Buttons zum Anstecken. So kann man sich immer an deren Schönheit erfreuen!
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andere Magnete -
- Wenn man mal seine Umgebung mit dem Filter “Lässt-sich-daraus-ein-Magnet-machen?” betrachtet, so finden sich allerlei Sächelchen, die statt im Mülleimer zu landen oder in einer Schachtel zu verstauben, prominent am Kühlschrank oder der Pinnwand neue Beachtung finden. Hier nur eine kleine Auswahl (vergrößern durch Anklicken)
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Die tollkühnen Schals -
- Stoffstreifen aus alten Kimonos sind die Grundlage für meine Schals in immer neuen Formen und Kombinationen. Diese Stoffe spiegeln eine spezielle Ästhetik wieder, die Epochen, aus denen sie stammen, die Einflüsse, die die japanischen Gestalter aus anderen Kulturen zugelassen haben…
Mit solchem Material zu arbeiten, das sorgfältig gewoben und bedruckt bzw. gefärbt wurde, ist wirklich ein Glück!
Ich fertige offene Schals in verschiedenen Breiten und Längen, für verschiedene Anlässe. Manchmal soll der Schal vor allem schmücken, sozusagen das i-Tüpfelchen an der ansonsten schlichten Garderobe – ein anderer ist auch für minus 10° geeignet…(und schmückt noch dazu).
Außerdem halte ich viel von Loopschals, weil sie da bleiben, wo man sie “hingehängt” hat und man nicht immer offene Enden herumbaumeln haben will. Also gibt es diese auch: sommerlich-leichte sowie warme, für Männer und Frauen.
Noch mehr wie Schmuck wirken die feinen Schalkragen: Sie sind nur einmal um den Hals gelegt, und werden mit einem wie auch immer gearteten dekorativen Verschluss zusammengehalten.
Seit einiger Zeit entwerfe ich auch immer wieder Schals für Männer. Und ich stelle fest: Es ist gar nicht so leicht, hier etwas zu gestalten, was vom gängigen Einerlei abweicht. Natürlich braucht es dazu auch etwas Wagemut und Offenheit des Trägers…
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Natürlich fertige ich auch gerne einen Wunsch-Schal an.
Roh-Stoffe habe ich genug im Laden, oder Sie bringen etwas “Poetisches” mit, was ich dann verarbeite.

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